Projekte des Think Tank

Projekte des Think Tank

Sommersemester 2014

Think Tank-Treffen zum Thema "Von der Qualifikation zur Kompetenz. Beruflich notwendige Kompetenzen im Fokus"

Unter dem Thema "Von der Qualifikation zur Kompetenz. Beruflich notwendige Kompetenzen im Fokus – Ein erfolgreicher Weg für das ZfS" trafen sich die Mitglieder des Think Tanks am 16. Mai 2014 zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen in Passau. Es war das erste Think Tank-Treffen mit Prof. Dr. Detlef Urhahne als neuem ZfS-Vorsitzenden.

Zentrales Thema des Treffens war die derzeit stattfindende Neuausrichtung des ZfS, welche die Unternehmensvertreter sehr begrüßten. Diskutiert wurden unter anderem die Hintergründe der zum Anfang des Sommersemesters erfolgten Umbenennung von "Zentrum für Schlüsselqualifikationen" in "Zentrum für Schlüsselkompetenzen" sowie die derzeit stattfindende Überarbeitung des Veranstaltungsangebots. Bei seiner neuen Programmgestaltung wird das ZfS sich an den Referenzrahmen der OECD anlehnen, der die für ein erfolgreiches Leben und eine gut funktionierende Gesellschaft notwendigen Kompetenzen nennt. Neue Seminare werden künftig nur dann in das Programm aufgenommen, wenn sie beruflich notwendige, überprüfbare und vermittelbare Kompetenzen zum Inhalt haben. Außerdem soll das Angebot in erster Linie fächerübergreifend sein. Zur Veranschaulichung stellte Prof. Dr. Urhahne auch das neue Kompetenzmodell des ZfS vor, dessen Basis die bereits in den Fakultäten vermittelte Fachkompetenz bildet. Darauf aufbauend werden Kompetenzen in den drei Bereichen personale, sozial-kommunikative und Methodenkompetenz vermittelt. Das Ziel ist eine umfassende Handlungskompetenz der Studierenden.

Die anschließende Diskussion behandelte die Frage, welche dieser Kompetenzen für den Berufsalltag am entscheidendsten sind. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass dies die soziale sowie die personale Kompetenz sind. Diese werden im Bewerbungsprozess unter anderem durch Assessment Center oder durch das Hinzuziehen von Beobachtern aus anderen Bereichen überprüft und festgestellt. Nicht selten würden Alumni beim Berufseinstieg eine Art "Kulturschock" erfahren, weil sie die Bedeutung dieser Kompetenzen unterschätzen. Daher sollen künftig vor allem soziale Kompetenzen stärker vom ZfS gefördert werden.

Am Ende des Treffens äußerte Prof. Dr. Urhahne noch seine Erwartungen für die künftige Zusammenarbeit zwischen Think Tank und ZfS. Er betonte, der Think Tank sei ein wertvolles Korrektiv, das durchaus kritisch auf das Programm blicken solle.

Wintersemester 2012/13

Think Tank-Treffen im Rahmen der Themenwoche zum 5. Geburtstag des ZfS

Think Tank-Treffen

Im Zuge des Jubiläums des ZfS im November 2012 trafen sich die Mitglieder des Think Tank zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen. Thema war die Frage, welche Schlüsselkompetenzen aktuell im Berufsleben wichtig sind – sowohl aus Unternehmens- wie auch aus Absolventenperspektive. Dazu stellten Mitarbeiter des ZfS zwei kürzlich an der Einrichtung durchgeführte Studien vor: eine studentische Unternehmensbefragung zum Angebot des ZfS sowie eine vom ZfS geleitete Befragung Passauer Absolventen. Die Think Tank Mitglieder reflektierten anschließend über aktuell geforderte Kompetenzen im Berufsleben und über neue Möglichkeiten der Vermittlung am ZfS.

Neben dem Arbeitstreffen feierten einige Mitglieder des Think Tank zusammen mit dem ZfS und Passauer Studierenden den 5. Geburtstag der Einrichtung und boten Mini-Workshops zu spannenden Kompetenzthemen an.

Sommersemester 2011

Vortrag: Werteorientierte Führung in Zeiten der Veränderung – ein Erfahrungsbericht aus der Krise der Primondo/Quelle GmbH

Think Tank Vortrag

Im Rahmen des Think Tank Treffens im Sommersemester 2011 hielt Dr. Georg-Suso Sutter unter dem Motto "Lehrmeister Krise" einen Vortrag über wertorientierte Führung in Zeiten der Veränderung. Er berichtete dabei von seinen Erfahrungen aus der Insolvenz der Quelle GmbH, die er als Geschäftsführer und Personalverantwortlicher von Primondo begleitet hatte.

Sehr praxisnah beschrieb er die Herausforderungen, mit denen Führungskräfte in Krisenzeiten konfrontiert sind. Er betonte aber auch, welche nachhaltige Kraft gelebte Werte im Scheitern entfalten können. Anschließend bot sich für Studierende die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Think Tank-Mitgliedern.

Sommersemester 2010

Kompetenzforum – Schlüsselkompetenzen für den beruflichen Einstieg

Kompetenzforum

Im Mai 2010 veranstaltete des ZfS ein Kompetenzforum zum Thema "Schlüsselqualifikationen für den beruflichen Einstieg". Dabei erläuterten Personalverantwortliche aus namhaften Unternehmen den Studierenden in Diskussionsrunden, Workshops und Vorträgen, warum Schlüsselqualifikationen beim Berufseinstieg eine zentrale Rolle spielen.

Die Studierenden konnten im Rahmen der Veranstaltung zwischen vier Kompetenzforen wählen: Helga Kaiser, WILO SE, behandelte in ihrem Workshop das Thema "Wo will ich hin? Entscheiden aber richtig!". Im Expertengespräch mit Richard Yoder, CommuniGate, wurde über "Die ersten Wochen im Unternehmen – Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren" gesprochen. Der Fachvortrag mit anschließender Diskussion von Dr. Ute Gehrke, EnBW, beantwortete die Frage "Welche Rolle spielen Soft Skills wirklich? Methoden der Personalentwicklung". Und das Expertengespräch mit Dr. Hans-Walter Schlie, ARTE G.E.I.E., stand unter dem Thema "Beruf zwischen zwei Kulturen – Was bedeutet das?".

Wintersemester 2009/10

Podiumsdiskussion zu Kompetenzen im Berufsleben

Podiumsdiskussion

Das ZfS organisierte im November 2009 eine Podiumsdiskussion zu der Frage, welche Kompetenzen im Berufsleben heute zählen. An der von Prof. Dr. Christoph Barmeyer moderierten Diskussion nahmen Helga Kaiser (WILO SE), Dr. Michael Taeger (Dr. Michael Taeger & Partner), Dr. Hans-Walter Schlie (ARTE G.E.I.E.) und Marco Tucci (Noerr Stiefenhofer Lutz) teil.

Einig waren sich die Diskutanten darüber, dass überfachliche Kompetenzen für die Berufsqualifikation und den Berufseinstieg enorm wichtig sind. Besonders Persönlichkeit und Selbstkompetenz sind ausschlaggebende Faktoren: Bewerberinnen und Bewerber müssen einerseits eine eigene Persönlichkeit entwickeln und andererseits die eigenen Stärken, Schwächen und Ziele ins soziale und fachliche Unternehmensumfeld einbringen können. Je nach Berufsfeld wurden soziale, interkulturelle und methodische Kompetenzen als wichtige überfachliche Berufsqualifizierungen gesehen. Die Diskutanten unterstrichen, dass Schlüsselkompetenzen, wie sie Studierende am ZfS erwerben, neben Praktika, Auslandsaufenthalten und freiwilligem Engagement die Chancen der Bewerberinnen und Bewerber deutlich verbessern.

Seminar-Ticker

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